Warum
und wie ? ..... der Spitz-Nothilfe-Verein
Der Spitz-Nothilfe-Verein will in erster Linie den in Not geratenen
Spitzen und deren Mischlinge helfen. Wir wollen mit
den Tierschutzvereinen und Tierheimen eine enge Zusammenarbeit zu
leisten, damit die dort befindlichen Tiere möglichst schnell vermittelt
werden können, bzw. vielleicht auch auf kompetente Pflegestellen umverteilt
werden können.
Unsere Homepage dient der zentralen Anlaufstelle für Spitzliebhaber, die einen Spitz in Not suchen. Die Daten werden einmal die Woche aktualisiert.
Ein weiterer Grund der Vereinsgründung ist natürlich das Aussterben (Link zur Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) mit schöner Rassebeschreibung) unserer „Größten“ zu verhindern. Vielleicht können wir, durch unsere
Arbeit das unnötige kastrieren der Mittel- und Großspitze
verhindern und ein bißchen frisches Blut in die enge Zucht bringen. Uns ist bekannt, dass viele denken, das in Tierheimen oder anderswo keine rassereine Spitze zu finden wären. Viele sind es nicht, die geeignet wären, aber immerhin die wenigen sind für eine ganze Varietät sehr hilfreich.
Chester hat das lange Zeit bewiesen.
Der rassereine Tierheimhund (grausame Bezeichnung)
Chester
V1 und BOB waren ein Kinderspiel für ihn.
(Chester starb an einer Narkose) |
Sind Sie der Meinung, sie haben einen großen Spitz an ihrer Seite, welcher für die registrierte Zucht geeignet wäre ? Sprechen Sie mit uns, wir informieren über den Weg einer Eintragung ins Register und stellen gerne den Kontakt zu Spitzzüchtern her, die es unserer Meinung verdient haben ein Siegel für eine gute Zucht zu tragen.
Uns ist bekannt, dass genau dieses Anliegen bei vielen Tierschützern auf Unverständnis stösst. Ebenso ist uns bekannt, dass die meisten Tierfreunde kaum einen Spitz von einem Mix unterscheiden können. Bei vielen Notmeldungen von angeblichen Spitzen ist vielleicht mal ein Spitz vorbei gelaufen.
Zum besseren Verständnis möchten wir an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, dass der Spitz aufgrund seines schlechten Rufes kein beliebter Hund ist und verantwortungsvolle Züchter über Interessenten und auch über bestehende Inzucht der wenigen Zuchttiere klagen. Inzucht läßt sich bei registrierten Großspitzen schnell -aufgrund der in Kassel hinterlegten DNA- feststellen. Ein Geschäft läßt sich mit dieser Rasse ganz bestimmt nicht machen, im Gegenteil.
Ein kleiner Vergleich der offiziellen Welpenstatistik des VDH verdeutlicht die Problematik:
Großspitzwelpen im Jahre 2010 = 74
(endlich werden es ein paar mehr)
Mittelspitzwelpen im Jahre 2010 = 80
(leider kaum eine Änderung)
Wolfsspitzwelpen im Jahre 2010 = 209
(nicht bedroht)
dazu im Vergleich ein paar andere Rassen die im Jahr 2010 geboren wurden:
Golden Retriever = 2.416
(das ist viel)
Jack Russell Terrier = 163
(wer hätte das gedacht)
Deutscher Jagdterrier = 879
(hoffentlich dürfen die alle arbeiten)
Deutscher Schäferhund 14.501
(wo sind die nur alle ?)
Unser Aufruf die verantwortungsvolle Zucht zu unterstützen steht mit dem Tierschutz im Einklang. Ebenso wie unsere Arbeit dem Spitz in Not zu helfen. Es wäre sehr schade, wenn diese alte Rasse komplett aus unserem Leben verschwindet.
Die Hilfe, die bislang für die Spitze angeboten wurde, war uns vor Vereinsgründung nicht
ausreichend. Wir wissen alle, dass einzelne Personen nicht sooo viel
erreichen können. Deshalb wollten wir uns organisieren.
Viele Spitzenleute
zusammen
können sehr viel für die Spitze
erreichen !
Eigentlich sind es unsere eigenen Nothunde, die uns zu diesem
Entschluss der Vereinsgründung bewegt haben. Schlechte Kenntnisse
über die Hunde, somit auch nicht immer passende Vermittlungen ergeben
nicht unbedingt beste Ergebnisse für Hund und Mensch.
Unser
Bestreben ist es,
auch einen passenden Topf für den Deckel zu finden.
Wir vermitteln nicht, um möglichst viele Spitze unterzubringen ... nein, wir möchten dass es wirklich paßt fürs Leben. Wir übernehmen die volle Verantwortung für das Tier, auch nach der Vermittlung, d.h. wir helfen bei Problemen und nehmen die Hunde wieder zurück in unsere Obhut.
Unsere Arbeit beschränkt sich auf das, was für uns erreichbar ist. Damit ist auch die Entfernung gemeint. Wir helfen, wo wir helfen können, aber nicht um jeden Preis.
Die Vermittlungsgebühr hält sich so in einem Rahmen, der für einen Nothund angemessen ist. Wir geben unsere Ausgaben an die neuen Besitzer weiter.
Das was wir verdienen, ist der stolze Betrag eines glücklichen Hundes und seines ebenso glücklichen Menschen.
Ideen umsetzen, aber wie .....
Mitglieder des Vereins können als regionale Ansprechpartner helfen. Die persönliche Kontaktaufnahme
mit den jeweiligen Tierschutzvereinen- bzw. Heimen ist sehr
wichtig. Somit auch den Bekanntheitsgrad des Vereins fördern.
Die Einteilung in regionale Bezirke ist auch für andere Bereiche
sehr hilfreich. So können sich auch Hundehalter mit Problemen ihres
Spitzes an ein Mitglied in ihrer Nähe wenden und haben so die Möglichkeit
ohne großartigen Aufwand, ein persönliches Treffen zu arrangieren.
Ein Kosten- und Zeitersparnis mit großer Wirkung.
Ebenso verhält es sich mit der „Eintragung“ von Nothunden. Unter
Angabe der PLZ ist sehr schnell zu erkennen, wer sich für das Tier
am besten einsetzen kann. Der Einsatz wäre eine Kontaktaufnahme
mit der entsprechenden Unterbringung des Tieres, das Tier ein wenig
kennen lernen, Bilder machen usw. damit eine möglichst gute Beschreibung
für die Vermittlung vorliegt.
Ähnlich wäre der Ablauf bei den vorgeschlagenen Pflegestellen.
In fast allen Bereichen wäre der persönliche Kontakt gegeben und
genau der liegt uns sehr am Herzen.
Der Verwaltungsaufwand ...
Wir versuchen die „Verwaltung“ über unser Forum zu gestalten.
In diesem Forum sollen Nothunde, Pflegestellen, Ansprechpartner
usw. verwaltet werden. Aufgrund der Eintragungen der Allgemeinheit
werden die Angaben von Mitgliedern durch Kontaktaufnahme der Abgabe-
oder Suchstellen überprüft und dann auf die Homepage übertragen.
Wir hoffen, dass sich der Verwaltungsaufwand so auf ein Minimum
beschränkt, so dass unsere Hunde selbst nicht zu kurz kommen.
Ihre Hilfe ...
- Sie kennen jemanden der einen Hund sucht und dort ein Spitz wie
die Faust auf’s Auge passt ?
- Oder suchen Sie selbst einen Spitz ?
- Sie wissen, wo sich ein in Not geratener Spitz befindet?
- Sie haben gerne einen Besuchshund und nehmen einen Spitz in Pflege
?
- Sie wollen aktiv mithelfen ?
...
dann nehmen Sie mit uns Kontakt
auf.
Dies wären schon mal ein paar große Hilfen, die den Spitzen zugute
kommen würden.
Wir hoffen sehr, dass unsere Idee Erfolg hat und wir bleiben immer offen
für Verbesserungsvorschläge und andere Ideen.