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Wie Margret und Michael
Ihren "kleinen" Rocco fanden ...

oder Rocco's Reise ins Glück ;-)


  Der "kleine" Rocco und seine Menschen
 
Und es begab sich aber zu der Zeit im Frühjahr 2000, dass die Bereiterin unseres Ponys einen kleinen weissen Spitz zur Pflege genommen hatte, damit er nicht ins Tierheim gegeben werden sollte. Er sollte in gute Hände vermittelt werden, da sein ursprünglicher Besitzer durch Krankheit an den Rollstuhl gebunden ward und ihn nicht mehr zureichend versorgen konnte.


Nun brachte sie den Kleinen - damals etwa 1 Jahr alt und 38 cm gross - zum Pferdestall, wo er mein Weib gleich "adoptierte", sich alsbald in ihrer Nähe aufhielt und schliesslich sich unter ihren Stuhl legte und dort nicht mehr weg wollte. Wir wollten schon gerne wieder einen Hund haben, aber eigentlich erst wenn wir im neuen Heim eingezogen wären und auch ein grösseres Exemplar.

So erwiderte ich meines Weibes Fragen, ob der Kleine nicht etwas für uns sei, mit einem Nein!. Alsdann bot sich eine Gelegenheit für ein neues Zuhause, so dass er zunächst aus dem Blick und den Gesprächen entschwand. Das währte allerdings nicht lange, denn schon bald war er wieder bei der Bereiterin, da er sich im neuen Heim mit den Katzen nicht vertrug.

Rocco Rocco


Erneut wurde ich von meinem Weibe angesprochen, ich möge mir den Kleinen doch wenigstens einmal ansehen. Und so kam es dazu, dass ich ihn bei der Bereiterin besuchte und er gefiel mir soweit - bis auf die geringe Grösse ganz gut.
Na ja, dachte ich, man kann es mit dem kleinen hübschen Kerlchen doch einmal versuchen.
Und so kam es, dass ich die Vermeiterin befragte, ob wir - bis zu unserem Auszug ins eigene Heim - den kleinen wohl bei uns aufnehmen dürften. Die Vemieterin liess sich nicht lange bitten und so kam es, dass ich meinem Weibe erklärte, sie könne die notwendigen Besorgungen für das Nötigste vornehmen und das kleine Kerlchen nach Hause verbringen, was sie noch am gleichen Tage erledigte.

Rocco


Zwei Wochen waren seit dem Einzug des Kleinen vergangen, als die Ministerin der Umwelt eine neue Verordnung verkündete, die da lautete, dass der Besitz eines jeden Hundes, grösser als 40 cm oder schwerer als 20 Kilogramm, besonderer Erlaubnis bedürfe. Und der Kleine wuchs und wuchs und wuchs - bis er als Grossspitz von 48 cm erst mit dem Wachsen aufhörte.

Seither begleitet er uns als drittes Mitglied der Familie in Urlaub, Freizeit und Alltag, bewacht unser Heim, treibt Sport und geht mit uns auf Wanderschaft.

Seine heutige Grösse geht auch für mich in Ordnung, sein Wesen ist von besonderer Natur mit angenehm geringem Jagdtrieb, aber auch mt seinem eigenen Kopf - man kann sagen: ein Hund mit Charakter.

Mein Weibe ist vom Spitz-Bazillus vollkommen infiziert, so dass ich mich immer wieder der Frage nach noch einem Spitzerich erwehren muss.
Mal sehen, wie die Spitzgeschichte weitergeht.

Michael

Rocco

Kommentar: Die Geschichte geht weiter und zwar hier ! :)