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Corinna und Bobby ....
oder eine Hundeliebe musste reifen ;-) |
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Wie Bobby sein Glück fand ... |
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Irgendwann kam die Idee:
Ich möchte einen Hund.
Über Rassen habe ich mir keinen Kopf zerbrochen. Ich bin einfach ins Tierheim gegangen und habe mir die Hunde angeschaut.
Verliebt habe ich mich in eine junge Husky-Hündin. Doch, nachdem sie schnell Interessenten hatte und einigem Überlegen, kam die Idee lieber einem älteren Tier ein neues Zuhause zu geben.
Die Tierheimleiterin präsentierte mir einen Schäferhund. Doch der Funke sprang nicht über.
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Dann holte sie einen recht unscheinbaren, mittelgroßen, schwarz-bräunlichen Hund aus einem Zwinger. Ich war vorher schon einige Male an den Zwingern vorbeigegangen, doch diesen Hund hatte ich noch gar nicht bemerkt.
Sie drückte ihn mir in die Hand und schickte mich Gassi. Und da hat es bei mir *peng* gemacht. Bei ihm nicht.
Doch das weckte meinen Ehrgeiz - dieses Herz wollte ich knacken. Er hatte seine letzten 1,5 Jahre im Tierheim verbracht. Vorher hatte er mindestens vier Besitzer. Zu dem Zeitpunkt als ich auf ihn stieß, war er acht Jahre alt.
Spitzmischling.
Hatte noch nie Interessenten seit er im Tierheim war...
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Dementsprechend unterkühlt reagierte er auf mich.
Um nicht zu sagen: Die drei Monate, die ich regelmäßig kam um mit ihm ein Ründchen zu gehen, hat er mich keines Blickes gewürdigt. Doch ich wollte diesen Hund, und so packte ich ihn endlich an einem heißen Juli-Tag ins Auto um ihn endlich mit nach Hause zu nehmen.
Er brauchte lange sich wieder auf einen neuen Menschen einzulassen. Am Anfang war ich häufig verzweifelt und traurig, dass ich einen Hund hatte, der sich lieber von mir abwandte als bei mir zu sein. Mein Ehrgeiz war gebrochen und ich dachte darüber nach ihn wieder zurückzubringen.
Jetzt im Nachhinein glaube ich, dass hätte sein Herz entgültig und für alle Zeiten gebrochen, denn er hatte sich mir sehr wohl angenährt. Ich habe es - recht hundeunerfahren - nur nicht bemerkt!
Nach einigen Monaten war es dann soweit: Er wollte von sich aus mit mir Knuddeln!!! Diesen Tag werde ich nie vergessen!
Seitdem ist der Bann gebrochen und er konnte sich endlich auf mich einlassen.
Seit diesem Tag ist er der Hund, der für immer den ganz besonderen Platz in meinem Herz haben wird!
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Er ist vom Charakter ein 100%iger Spitz.
Seine Aufgabe ist das Bewachen, die er sehr ernst nimmt. Er bindet sich nicht "einfach so" an einer Person. Aber: Diejenigen, die er in sein Herz lässt, lässt er allerdings auch nie wieder heraus. Er hat ein absolut beruhigende Ausstrahlung.
So half er mir später dabei meine ängstliche Border Collie-Hündin Teak zu einem "alltagstauglichen" Hund zu machen, indem er ihr ein tolles Vorbild war und noch immer ist. Zusammen mit mir hat er noch viele neue Hobbies gefunden.
Er spielt hin und wieder mit mir Frisbee, hat eine tolle Begleithunde-Prüfung abgelegt, darf den Mini-Agility-Parcours nach Lust und Laune absolvieren und hat mit dem Dummy-Training begonnen. Mit seinen mittlerweile 16 Jahren gehört er noch lange nicht zum "Alten Eisen", lernt immer noch Neues hinzu und begleitet mich und die Border Collie-Mädels regelmäßig beim Joggen.
Er ist immer dabei und mittendrin! Und so solle es noch lange bleiben!
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Am 28.05.2009 schloß Bobby für immer die Augen.
Bobby in Erinnerung |
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